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Kontrollierte Produktion

Qualitätskontrolle bei flexiblen Verpackungen

Die Qualitätsprüfungen orientieren sich an der genehmigten Beutelspezifikation, dem Materialaufbau, dem Druckmotiv und dem Verwendungszweck. Der Prüfplan kann die Eingangskontrolle der Materialien, den Druck, die Laminierung, die Abmessungen, die Verschlüsse, die Funktion von Reißverschluss oder Ventil, das Erscheinungsbild sowie die Endverpackung umfassen.

Direkte Antwort: Bei der Qualitätskontrolle von flexiblen Verpackungen wird jeder Auftrag mit einer genehmigten Spezifikation und einer Referenz verglichen. Die Prüfungen sollten sich an den Risiken des Produkts und der Verpackung orientieren und unter anderem folgende Aspekte umfassen: Barriereeigenschaften, Druckpassgenauigkeit, Laminierung, Siegelfestigkeit, Dichtheit, Abmessungen, Funktion von Reißverschluss oder Ventil, optische Mängel sowie Versandbedingungen.

Prüfablauf

Wie wird eine Bestellung von Beuteln geprüft?

Der endgültige Plan wird je nach Produkt, Funktion und Markt festgelegt. Nicht jeder Test gilt für jeden Beutel.

Prüfung des eingehenden Materials

Überprüfen Sie den Lieferanten, die Foliensorte, die Dicke, die Oberfläche, den Zustand der Rolle sowie die verfügbaren Begleitunterlagen anhand der genehmigten Spezifikation.

Druck und Farbsteuerung

Überprüfen Sie vor der Laminierung die Druckversion, den Text, die Platzierung des Barcodes, die Passgenauigkeit, die Farbreferenz, die Abriebfestigkeit und die Oberflächenbeschaffenheit.

Laminierung und Aushärtung

Überprüfen Sie vor dem Schneiden und der Beutelherstellung die Schichtenfolge, die Haftbedingungen, das Aussehen und die erforderliche Aushärtungszeit.

Aufbau des Beutels

Messen Sie Breite, Höhe, Seitenfalte, Position der Merkmale und Toleranzen. Prüfen Sie Dichtungen, Aufreißkerben, Ecken, Reißverschlüsse, Ventile, Ausgießer und Fenster.

Funktionsprüfungen

Wählen Sie je nach den tatsächlichen Ausfallrisiken Tests zur Dichtheitsprüfung, Leckageprüfung, Berstprüfung, Reißverschluss-Zyklusprüfung, Ventilprüfung, Fallprüfung, Durchstoßprüfung oder Prüfung an gefüllten Verpackungen aus.

Endverpackung und Freigabe

Überprüfen Sie vor der Freigabe die Stückzahl, die optische Qualität, den Kartonschutz, etwaige Kennzeichnungen, die vereinbarten Aufzeichnungen und die Anforderungen vor dem Versand.

Risikobasierte Prüfung

Welche Schecks eignen sich für gängige Anwendungsfälle?

AnwendungHauptrisikenTypische Prüfpunkte, die besprochen werden sollten
KaffeeSauerstoff, Aromaverlust, Gasfreisetzung, Undichtigkeit des VentilsBarrierewerte, Ventilfunktion, Dichtungsfestigkeit, Test mit gefüllter Packung
Leckerlis für HaustiereFetten, durchstechen, erneut öffnen, stark befüllenPanne, Sturz, Reißverschluss beim Radfahren, Kriechen der Dichtung, Geruchsbarriere
SnacksFeuchtigkeit, Quetschung, Verschmutzung durch ölige DichtungenFeuchtigkeitsbarriere, Heißklebrigkeit, Berstfestigkeit und Durchschweißen bei Verunreinigungen
Beutel mit AusgießerLeckage, Verschlusssicherheit, EinbaubelastungDichtheitsprüfung, Anzugsmoment der Verschlusskappe, Druck-, Leck- und Falltests
Die Validierung von abgefüllten Verpackungen ist wichtigEin Filmversuch allein kann Produktöle, scharfe Kanten, Abfülltemperatur, Handhabung oder Verteilung nicht reproduzieren. Für endgültige Entscheidungen hinsichtlich Verträglichkeit und Haltbarkeit sollte die vollständig befüllte Verpackung herangezogen werden.

Qualität vor Produktionsbeginn definieren

Geben Sie das abgefüllte Produkt, die Verpackungsform (Beutel), die angestrebte Haltbarkeitsdauer und die wichtigsten Bedenken hinsichtlich möglicher Mängel an.

Fragen Sie nach einem Qualitätsplan